Team CMTB – Christliches Mountainbiketeam

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Ziele weiter im Fokus

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Verfasst am 27. Oktober 2010

Die Rennsaison 2010 ist Geschichte und das Christliche Mountainbiketeam zieht Resümee. Vier Jahre sind nunmehr seit der Gründung des Projekts im Herbst 2006 vergangen und vieles hat sich seither entwickelt und verändert, nicht jedoch das Grundziel der Mannschaft. In einem Bericht erzählt die schwäbische Equipe über Zukünftiges und Vergangenes, über Siege und Niederlagen im Sport und ihren Glauben an Jesus Christus.

Für die Athleten des Christlichen Mountainbiketeams fiel vor gut zwei Wochen im hohenlohischen Braunsbach der letzte Startschuss der Saison. In gewohnter Manier lieferten sich die Teamfahrer unter dem Applaus der Zuschauer drei Runden lang Positionskämpfe, bis die drei Teamfahrer schließlich ein letztes Mal die Ziellinie überquerten. Alle drei Fahrer landeten in den Top Ten, Mitfavorit Johannes Közle erreichte einen zweiten Platz. Ein guter Abschluss einer langen und harten Rennsaison.

23 Podestplätze in 116 Rennen

Seit Ende März präsentierten sich die sieben Teamfahrer auf über 50 verschiedenen Wettkämpfen verteilt über das gesamte Bundesgebiet. 23 Mal konnten sie das Podest erklimmen. Schon im Mai der erste Erfolg, als sich Leistungsträger Johannes Közle in St. Märgen den Baden-Württembergischen Landesmeistertitel erkämpfte, während Junior Joseph Kuhn beispielsweise erst vor einigen Wochen den Gesamtsieg des Mitteldeutschlandcups feiern konnte.

Internationale Wettkämpfe im Visier

Mit dieser letzten Zielüberquerung ist die Rennsaison 2010 Geschichte. Doch bereits lange vor dem „Abpfiff“ hat beim schwäbischen Bundesligateam die Planung für die kommende Runde begonnen. Allzu lange möchte man nicht nach hinten schauen, sondern vielmehr die kommenden Herausforderungen ins Auge fassen. Konkret bedeutet das für die Gerstetter Mannschaft der Start im UCI Mountainbike Weltcup. „Seit Bestehen des Teams ist dies ein Ziel. Nun gilt es die entsprechenden Schritte umzusetzen“, so Pressesprecher Mario Waibel. Mit Matthias Ruß, dem ehemaligen Team Gerolsteiner- und Milram-Profi konnte das junge Team bereits den ersten hochkarätigen Neuzugang mit internationaler Rennerfahrung verpflichten.

„An der Basis festhalten“

Als 17-jähriger hatte der damalige Teamleiter und heutige U23-Rennfahrer Johannes Közle die Vision ein leistungsorientiertes Mountainbiketeam im Bereich des olympischen Cross Country mit christlichem Hintergrund zu formieren. Der Glaube an Jesus Christus sollte als gemeinsame Basis im Mittelpunkt stehen um Sport auf höchstem Niveau zu betreiben. „Innerhalb der letzten vier Jahre hat die Mannschaft im sportlichen sowie strukturellen Bereich feste Schritte in Richtung Profiteam gemacht. Unsere Grundziele sind dabei jedoch unumstößlich den persönlichen Glauben jedes Einzelnen im Team zu fördern und stärken sowie das Evangelium in die Welt des Sports zu transportieren“, stellt der heute 21-jährige klar.

Halt in einer schnelllebigen Gesellschaft

„Leistungssportler zu sein heißt nicht sich vorrangig im Rampenlicht des Erfolgs zu sonnen, sondern bedeutet oftmals harte Arbeit und auch der Umgang mit Niederlagen, Rückschlägen und Verletzungen“, erklärt Mario Waibel, der in den letzten 15 Monaten mit zwei Schlüsselbeinbrüchen zu kämpfen hatte. „In Jesus finde ich dabei Halt und die Gewissheit, dass mein Wert als Mensch nicht vom Grad des Erfolgs abhängt. Er schenkt uns aber auch die Freiheit Sport auf höchstem Niveau zu betreiben“, so der 22-jährige weiter. Mit der Zielstrebigkeit, die das Team im Vertrauen auf Gott ausstrahlt, wird man in den nächsten Jahren noch Einiges von diesem einzigartigen Projekt hören. Die Website der Mannschaft www.team-cmtb.de ist für weitere Informationen in jedem Fall einen Besuch wert.

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