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Trans Schwarzwald #7

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Verfasst am 22. August 2010

Gemischte Gefühle bei den Fahrern des Teams Cmtb auf dem Feldberg: Einerseits sind Johannes Közle und Mario Waibel, die die Abschlussetappe größtenteils zusammen bestritten, froh darüber das Ziel erreicht zu haben, andererseits verdarb erneut ein Defekt alle Aussichten auf einen abschließenden Tageserfolg.

Bereits nach 15 von knapp 90 Kilometern stand ein ratloser Johannes Közle am Streckenrand und behob seinen insgesamt vierten Defekt seit Start der VAUDE MountainBIKE Trans Schwarzwald. Erneut waren alle Hoffnungen auf einen Tageserfolg jäh zerstört, da in der noch jungen Phase des Rennens die entsprechenden Spitzengruppen auf und davon waren. Mario Waibel fuhr von hinten auf und gemeinsam behoben die beiden Schwaben den Reifendefekt.

Aufholjagd im Duo

Die beiden Teamfahrer konnten in der Folge gemeinsam zur großen Aufholjagd starten. Noch standen fast alle der insgesamt 2340 Höhenmeter bevor. „Trotz allem war es klasse, dass ich heute einmal zusammen mit meinem Teamkollegen Johannes die Etappe bestreiten konnte“, so Mario Waibel später. Gemeinsam pflügten sich die beiden 21-jährigen quer durch das halbe Fahrerfeld und landeten nach großem Kampf am Ende auf den Rängen 37 und 38.

Arbeiten für die Gesamtwertung

Damit konnten die beiden Teamfahrer in Gemeinschaftsarbeit erreichen, dass Leistungsträger Johannes Közle eine Gesamtplatzierung unter den ersten 25 hielt. Genauer wurde der Gerstetter am Ende 24. in der Overall-Wertung der Herren. Mario Waibel landete nach Unterstützungsarbeit persönlich noch auf Gesamtrang 51. „Es war insgesamt eine gute Sache meinen Teamkollegen vor allem bei den Defekten zu unterstützen und somit das Team nach vorne zu bringen. Johannes war leistungstechnisch richtig stark auf dem gesamten Etappenrennen. Selbst habe ich mir etwas mehr erhofft, musste aber relativ schnell feststellen, dass mir wohl auch nicht zuletzt durch meinen erneuten Schlüsselbeinbruch dieses Jahr einige Watt in den Beinen fehlen. Ich freue mich aber und bin dankbar, dass ich bei der diesjährigen VMTS vor Stürzen bewahrt wurde und nun nach weit über 500 absolvierten Kilometern auf dem Feldberg stehe“, so Waibel.

Abschließendes Fazit

Insgesamt blickt das Team auf sieben aufregende Renntage zurück, die neben starken Leistungen vor allem durch Johannes Közle leider auch von Defekten geprägt waren. In jedem Fall konnte die junge Mannschaft viel Erfahrung sammeln und Präsenz auf einem sehr bedeutenden europäischen Mountainbike-Etappenrennen zeigen. „Mit ihren gerademal 21 Lenzen haben die Jungs gute Arbeit geleistet, dass macht Hoffnung auf die nächsten Monate und Jahre im Sport, so Simon Staufner, der die beiden Fahrer über die Tage betreute.

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