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Trans Schwarzwald #5

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Verfasst am 19. August 2010

Auch auf der fünften Etappe der VAUDE MountainBIKE Trans Schwarzwald von Schonach nach Engen wollte die Defektserie des Christlichen Mountainbiketeams nicht abreisen. Nach einem Kettenriss konnte die beiden Athleten per „Teamorder“ lediglich noch Schadensbegrenzung betreiben.

Als „Alternativprogramm“ könnte man die fünfte Etappe der VMTS rückblickend in mehrerlei Hinsicht bezeichnen. Zum einen stand, zumindest aus Mountainbiker-Sicht, eine „Flachetappe“ an, die über 100 Kilometer und 1600 Höhenmeter hinaus aus dem Schwarzwald ins Hegau führte, und zum anderen wurde das Fahrerfeld gehörig durcheinander gewirbelt.

Überraschungen auf der „Flachetappe“

Als erstes traf ein böser Defekt den Gesamtführenden Thomas Dietsch vom Team Bulls. Der Franzose stieg noch vor der ersten Verpflegungszone aus und beendete somit das Etappenrennen. Die beiden Teamfahrer Johannes Közle und Mario Waibel waren derweil gut ins Rennen gestartet. Aufgrund der leichter profilierten Topographie bildeten sich große Fahrergruppen hinter den Spitzenfahrern. Bis Kilometer 50 lag Közle in der ersten und Waibel in der zweiten Verfolgergruppe hinter der Spitze.

Kettenriss zerstört Ambitionen

Dann der Schreckensmoment: Johannes Közles Kette riss plötzlich in einer Waldpassage. Der Leistungsträger des Teams ließ sich kurzerhand zu Teamkollege Mario Waibel zurückfallen und konnte das Rennen dank Kettenschloss mit dessen Kette weiterfahren. Dennoch war sowohl die erste als auch die zweite Verfolgergruppe für den Gerstetter passe und eine Alleinfahrt war auf der Ebene zwecklos.

Schadensbegrenzung hinsichtlich Gesamtwertung

Mit der „Teamorder“ konnten die beiden Fahrer lediglich ein größeres Abrutschen Közles in der Gesamtwertung verhindern. Dennoch steht der Gerstetter nach dem Malheur nun wieder auf Position 22 im Overall-Ranking. „Zunächst muss ich mich bei meinem Teamkollegen für die Hilfe bedanken. Das was heute abgelaufen ist möchte ich nicht weiter kommentieren, ich muss einfach akzeptieren“, so eine verständlicherweise frustrierter Johannes Közle, dessen Chance auf einen Top-10 Platz zum dritten Mal durch einen Defekt zerstört wurde. Mario Waibel kam mit notdürftig reparierter Kette weitere 20 Minuten hinter seinem Teamkollegen ins Ziel.

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