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Közle mit Sieg, Kuhn gewinnt MDC

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Verfasst am 13. September 2010

Johannes Közle hat den traditionellen P-Weg Marathon im sauerländischen Plettenberg auf der 42-Kilometerdistanz gewonnen. Joseph Kuhn konnte beim abschließenden Mitteldeutschlandcup-Rennen in Altenberg (Sachsen) den Sieg in der Gesamtwertung sowie den Vizetitel der Sächsischen Landesmeisterschaft feiern.

Die Rennfahrer des Christlichen Mountainbiketeams kommen zum Saisonende hin noch einmal richtig in Fahrt: Johannes Közle gewann unter tosendem Beifall von mehreren Tausend Zuschauern den Klassiker-Marathon „P-Weg“ in Plettenberg während Joseph Kuhn in einem „Herzschlagfinale“ die Gesamtwertung des Mitteldeutschlandcup für sich entscheiden konnte.

Zuschauermassen in Plettenberg

Sonntagmorgen 10 Uhr in Plettenberg: Beinahe 900 Fahrerinnen und Fahrer starten zur 42 Kilometer langen Marathondistanz. Darunter im Dienste des Teams Cmtb auch Johannes Közle. Zuschauermassen säumen in mehreren Reihen aufgestellt den Streckenrand. Es scheint als sei beinahe die ganze Einwohnerschaft der 14.000 Seelen umfassenden Stadt auf den Beinen. Knapp zwei Stunden später reißt der Teamfahrer die Arme unter tosendem Beifall als Gesamtsieger in die Höhe.

Közle siegt eindrucksvoll

„Das war ein Wahnsinnsrennen. Aus Startblock B musste ich mich komplett an die Spitze kämpfen. Als ich die beiden Führenden Alexander Rebs und Marc Mensebach erreichte, bin ich einfach vorbeigestiefelt und habe mein Tempo weiter durchgezogen. Am Ende konnte ich fast eine Minute Vorsprung herausarbeiten und meinen Sieg richtig genießen. Ich bin überglücklich“, so der 21-jährige nach seinem beeindruckenden Auftritt.

Happy End – Kuhn gewinnt MDC

In einem wahren Herzschlagfinale gewann Joseph Kuhn beim letzten von sieben Läufen die Gesamtwertung des Mitteldeutschlandcups. Bei einem seiner stärksten Rennen in dieser Saison konnte der Sachse zusammen mit seinem Landeskaderkollege Falk Baron fünf von sechs Runden Führungsarbeit machen und den Cupzweiten Paul Lichan deutlich distanzieren als ihn in der letzten Runde ein Reifendefekt ausbremste. „Es wurde noch einmal richtig eng. Ich bin gerannt und gerannt, dabei hatte ich ständig Angst noch eingeholt zu werden. Mit einem Ersatzlaufrad konnte ich dann jedoch die letzte Abfahrt nehmen und als Tageszweiter den Gesamtsieg mit nur einem Punkt Vorsprung einfahren“, schilderte der Junior des Geschehen. Der zweite Platz in Altenberg bedeutete gleichzeitig Silber bei der Landesmeisterschaft für den Teamfahrer.

Doppelrennen gut weggesteckt

Simon Staufner und Mario Waibel nahmen mit dem XC-Rennen in Neustadt an der Weinstraße und dem Marathon in Neckarsulm eine Doppelbelastung auf sich. Nach einem harten und zugleich brotlosen Rennen am Samstag konnte Mario Waibel am darauffolgenden Tag den sechsten Gesamtplatz verbuchen. „Es freut mich, dass ich die Doppelbelastung so gut wegstecken konnte“, so der Schwabe. Sein Bruder Daniel startete ebenfalls in Neckarsulm, Platz zwei hieß es am Ende für ihn in der Juniorenklasse.

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