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Gelungener Start in Vollbesetzung

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Verfasst am 14. April 2011

Am vergangenen Wochenende fand bei strahlendem Sonnenschein der erste Lauf des Tälercups im badischen Hausach statt. Das gesamte Team stand zum ersten Mal in diesem Jahr gemeinsam an der Startlinie, um die attraktive und konditionell sowie technisch anspruchsvolle Strecke unter die Stollenreifen zu nehmen. Mit dabei war erstmals auch Neuzugang und Marathonspezialist Matthias Ruß, der mit einem 20. Platz eindrucksvoll bewies, dass er auch im Cross Country Wettkampf durchaus gut mithalten kann.

Bei fast 25 °C fanden jede Menge begeisterter Zuschauer den Weg an die Rennstrecke am Rande der Schwarzwaldstadt Hausach. Zunächst hieß es Geduld beweisen, denn die Strecke konnte von den Teamfahrern aufgrund des zuvor stattfindenden Damenrennens nicht besichtigt werden. Fünfzehn Minuten vor dem Startschuss des Herrenrennens ging es dann noch kurz auf den Kurs. „Ein heftiger Downhill! Mal sehen, was das wird“, so Ex-Straßenprofi Matthias Ruß kurz vor dem Start, bei dem er weit vor den anderen Fahrern des Teams aufgestellt war.

Nach dem Startschuss ging es, wie immer bei Cross-Country Rennen, im über 70 Mann starken Feld gleich mächtig zur Sache. Während Johannes Közle direkt einige Plätze in der Start-Loop gut machen konnte, verlor Matthias Ruß zunächst ungefähr 25 Positionen und fiel auf Rang 40 zurück. „Ich wusste gar nicht, was mich bei so einem Rennen erwartet. Aus dem Straßenrennsport kenne ich solche Starts nicht“ resümierte Matthias nach dem Rennen. Dann ging es für ihn jedoch Schlag auf Schlag. Nach zwei gefahrenen Runden fand er sich auf Position 25 ein. Vor allem am Berg spielte er seine Stärken aus und ließ Fahrer um Fahrer stehen. „Dort konnte ich ganz gut Gas geben, musste aber auf der steilen, staubigen Abfahrt Lehrgeld zahlen und habe dort einiges an Zeit liegen lassen.“ In der letzten von fünf Runden erreichte er dann Johannes Közle, der sich bis dahin in das vordere Drittel des Feldes gekämpft hatte und überquerte die Ziellinie schließlich glücklich als 20. „Das hat echt Spaß gemacht! Ich freue mich schon auf die nächsten Rennen mit dem Team!“

Ansprechende Leistung aller Fahrer

Auch für die anderen Fahrer verlief das Rennen weitgehend zufriedenstellend. Johannes Közle finishte knapp hinter Matthias Ruß auf Rang 23. „Am Anfang lief es ganz gut, aber ab Mitte des Rennens  fühlte ich mich plötzlich kraftlos und konnte das Tempo nicht mehr halten und wurde durchgereiht“, so der Gerstetter. Simon Staufner überzeugte bei seinem zweiten Rennen in dieser Saison mit Platz 35. „Ich bin froh und dankbar, dass ich gegenüber dem Wettkampf in Schaan eine deutliche Steigerung erzielen konnte. Es ist auch echt klasse, mit allen Teamfahrern zusammen am Start stehen zu können!“. Geburtstagskind Daniel Waibel zeigte mit seinem 40. Platz in seinem ersten U23 Jahr eine ansprechende Leistung. Nach einem schnellen Start musste er der konditionell anspruchsvollen Strecke Tribut zollen und verlor zum Ende hin noch einige Plätze. Sein Bruder Mario fand sich, leicht gehandicapt von einem Trainingssturz nur ein paar Tage zuvor, zum Ende hin auf Platz 37 wieder. Joseph Kuhn bekam während dem Rennen Rückenschmerzen, kämpfte sich aber tapfer durch und wurde am Ende auf Position 64 gewertet.

Ein positives Resümee zog auch Betreuer und Mechaniker Michael Finder. „Der Ablauf war schon ganz gut. Wir hatten keinerlei Defekte oder ähnliches. Jetzt müssen wir uns wieder an den Rennablauf gewöhnen und da eine Routine reinbringen.“

Vorschau auf die nächsten Rennen

Schon am kommenden Wochenende steht der Bundesligaauftakt in Münsingen auf dem Rennplan. Am Sonntag werden sich dort die weltbesten Fahrer die Klinke in die Hand geben und um wertvolle Bundesliga- und UCI Punkte kämpfen. Mittendrin werden auch die Teamfahrer sein und sich wieder einmal mit den besten der Welt messen. Schon am Samstag bekommt Matthias Ruß wieder die Chance, sein Können und seine Erfahrung unter Beweis zu stellen. Beim stark besetzten Uralan-Frühjahrsmarathon in Münsingen wird er gemeinsam mit vielen Marathonspezialisten aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland am Start stehen. Dort erwartet ihn eine technisch einfachere, jedoch konditionell nicht minder anspruchsvolle Strecke, die ihm als ehemaligen Straßenfahrer entgegen kommen dürfte.

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