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Eisiger Auftakt in die Rennsaison 2011

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Verfasst am 24. Januar 2011

Der Ice-Rider in Schömberg machte seinem Namen in diesem Jahr einmal mehr alle Ehre. Die Fahrer des Teams Cmtb bestritten beim traditionellen Winterklassiker im Nordschwarzwald bei eisigen Temperaturen und leichter Schneedecke ihren Saisonauftakt. Johannes Közle belegte dabei Platz 12 und Simon Staufner Rang 28. Nach einem schweren, jedoch glimpflich verlaufenen Sturz musste Daniel Waibel das Rennen vorzeitig beenden.

Pünktlich um 10 Uhr morgens startete das 95 Fahrer große Feld auf die 11 Kilometer lange Schleife, welche drei Mal zu bewältigen war. Vorne wurde erwartungsgemäß direkt am ersten Anstieg Tempo gemacht. Besonders stark präsentierte sich der favorisierte Texpa-Simplon Fahrer Christian Schneidawind mit Teamkollege Roland Golderer im Schlepptau. Johannes Közle kämpfte in einer Verfolgergruppe um die Positionen während Simon Staufner, der Anfangs in einen Sturz verwickelt war, erst einmal wieder Boden gut machen musste.

Spitzenbelastung bei – 6 °C

Das Thermometer zeigte eisige 6 °C unter dem Gefrierpunkt, während die Fahrer auf den vorderen Rängen unerbittlich um die Positionen kämpften. Im Ziel war den Athleten die schwere Belastung, resultierend aus der Mischung zwischen Kälte und Spitzenbelastung, aus den Gesichtern zu lesen. Johannes Közle, der nach einer schnelle letzen Runde auf Rang 12 finishte, schätzte sein Rennen folgendermaßen ein: „Zufrieden bin ich damit, dass ich erstmals in dieser Saison die harte Wettkampfbelastung konstant durchstehen konnte. Die Konkurrenz war heute sehr stark und es wurde um jede Position gekämpft. Jetzt heißt es weiter hart arbeiten“, so der Gerstetter.

Eisiger Untergrund forderte seinen Tribut

Auf zum Teil rutschigem Untergrund versuchten die Fahrer nichts desto keine Sekunde gegenüber der Konkurrenz zu verlieren. Verhängnisvoll endete der Wettkampf für U23-Neuling Daniel Waibel, der nach einem schwereren Sturz in Runde zwei kurzzeitig das Bewusstsein verlor, dann aber mit Hilfe der Sanitäter wieder unversehrt auf die Beine kam. Sein Helm von Ausrüster CASCO verhinderte wohl Schlimmeres, indem er einen Großteil der Aufprallwucht abfing.

CASCO-Helm verhinderte Schlimmeres

Auch Simon Staufner war Anfangs in einen Sturz verwickelt, konnte sich dann aber wieder auf Endposition 28 vorarbeiten. „Leider habe ich mir bei dem Sturz mein ohnehin schon lädiertes Knie wieder angeschlagen, das war gleich zu Beginn ein Dämpfer für den Kopf. Ohne diesen Zwischenfall wäre sicher mehr drin gewesen“, so der 20-jährige Karlsbader. Der verbleibende Teil des Teams um Neuzugang Matthias Ruß sowie Joseph Kuhn und Mario Waibel bereitete sich derweil in heimischen Gefilden auf die Rennsaison vor.

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