Daniel Waibel auf dem Podest
Verfasst am 27. Mai 2011
Bei der 11. Auflage des Bad Wildbader Bike Marathon hat Daniel Waibel am vergangenen Wochenende den dritten Rang auf der Kurzdistanz belegt. Simon Staufner finishte auf dem 26 Kilometer langen Rundkurs auf Position zehn.
Siebzig Fahrer waren auf der Kurzdistanz am Sonntagmorgen angetreten. 730 Höhenmeter mussten verteilt auf zwei längere Berge im Nordschwarzwald bewältigt werden. Die zu erwartende Siegerzeit von nur gut einer Stunde war für die beiden U23-Fahrer Daniel Waibel und Simon Staufner eine relativ ideale Renndauer, die der eines Cross Country Rennens am ähnlichsten kam. Daniel wollte nach der Defektserie zuletzt bei Bundesliga und Hessen-Cup seine Leistung zeigen und hatte sich einen Podestplatz als persönliches Ziel gesteckt.
Staufner erwischte keinen guten Tag
Auch Simon Staufner war gewillt vorne mitzufahren und so kämpften beide Teamfahrer am ersten Berg in der Spitzengruppe um die Positionen. Der spätere Sieger Uli Theobald (Qloom Sports) war jedoch der schnellste Bergfahrer an diesem Tag und konnte sich bereits früh absetzen. Auf einem anschließenden Flachstück spitzte sich das Tempo dann zu, sodass Simon Staufner, der nicht den besten Tag erwischt hatte, abreisen lassen musste.
Waibel glücklich über Rang drei
Auf der Schlussabfahrt fiel dann die Entscheidung um Position zwei. Daniel Waibel hatte aufgrund eines unglücklich verlaufenen Überholmanövers das Nachsehen und landete in einer Zeit von 1:05,20 Stunden auf Rang drei. Der 19-jährige zeigte sich dennoch äußerst zufrieden über sein Rennen: „Heute lief es für mich gut und ich bin froh endlich mal wieder meine Leistung gezeigt zu haben“, so der Schwäbisch Gmünder. Simon Staufner konnte sich über das Resultat seines Teamkollegen freuen. Sein eigener zehnter Platz lag für ihn allerdings hinter seinen Erwartungen. Als nächste Leistungsprobe stehen für die Fahrer des Christlichen Mountainbiketeams nun am ersten Juniwochenende die Deutschen Meisterschaften in Albstadt auf dem Programm.
Matthias Russ siegreich
Verfasst am 18. Mai 2011
Matthias Russ hat bei der Worldclass Marathon Challenge in Offenburg mit einem souveränen Auftritt auf der Mitteldistanz für den ersten Saisonsieg des Christlichen Mountainbiketeams gesorgt. Johannes Közle konnte sich in Saalhausen als 28. über die ersten Bundesligapunkte freuen.
Am frühen Sonntagmorgen nahm Teamneuzugang Matthias Russ die 63 Kilometer lange Mitteldistanz des Offenburg Marathons in Angriff. Das höhenmeterreiche Profil mit langen Anstiegen schien für den Ex-Straßenprofi und Bergfahrspezialisten prädestiniert zu sein, auch wenn sich der 27-jährige im Vorfeld keinen Druck hinsichtlich des Ergebnisses machen wollte. Insgesamt standen 1840 Höhenmeter verteilt auf einigen kleineren und zwei größeren Bergen auf dem Programm. Über 350 Fahrer waren bei den Herren angetreten.
Matthias Russ in Solofahrt zum Sieg
„Die Startphase war schnell, aber am ersten Berg bin ich mein Tempo gefahren und konnte mich gleich zu Beginn absetzen. Es war ein schönes Rennen und ich freue mich über den ersten Sieg fürs Team“, so das Resümee des Lörrachers. Der Maschinenbau-Student siegte nach einer langen Solofahrt in einer Zeit von 2:21.14 Stunden deutlich vor Benoit Beaud (Team UCI Dom Cycle Merida) aus der Schweiz und Johannes Thumm vom Team Best-Bike-Parts/Progress.
Johannes Közle mit Punkten belohnt
Fast zeitgleich wurde im nordrheinwestfälischen Saalhausen die lange Aufholjagd von Johannes Közle mit den ersten Bundesligapunkten belohnt. Der 22-jährige war beim ersten Bundesligalauf in Münsingen knapp an den Top-30 vorbeigeschrammt und musst somit erneut im hinteren Teil des gut 80 Mann starken U23-Felds starten. Runde um Runde konnte der Schwabe jedoch Plätze gut machen und errang am Ende den 28. Platz.
Daniel Waibel mit „Handicap-Start“
Nicht zufrieden war Simon Staufner über Rang 59, er konnte seine zuletzt gezeigte Leistung nicht umsetzen und hatte gegen Ende des Rennens nach einem Sturz zudem mit Schaltungsproblemen zu kämpfen. Ein wahres Drama spielte sich direkt am Start für Daniel Waibel ab. Der U23-Neuling war in einen Sturz verwickelt und musste danach zunächst völlig aufgelöst seine Kette instandsetzen, bevor er mit mehreren Minuten Rückstand auf das gesamte Feld ins Rennen ging. Mit diesem erheblichen Handicap war mehr als Platz 68 für den 19-jährigen nicht zu machen. Knapp dahinter finishte Joseph Kuhn auf Rang 72. Einen herben Rückschlag musste anschließend Mario Waibel im Elite-Rennen hinnehmen, als seine Kette bereits am Ende des Startanstiegs den Dienst quittierte.
Bilder vom Bundesligarennen
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