Saisonauftakt nach Maß
Verfasst am 30. März 2011
Johannes Közle vom Team Cmtb hat zum Auftakt des Racer-Bikes-Cup in Schaan mit einer starken Leistung überrascht: Der 22-jährige konnte sich im Rennen der Amateure zeitweise bis in die Top-5 vorarbeiten und belegte am Ende Rang sieben. Auch Simon Staufner sowie die Brüder Daniel und Mario Waibel starteten in Liechtenstein. Joseph Kuhn gab sein Saisondebüt im sächsischen Bautzen.
Ideale Bedingungen fanden die aus 15 verschiedenen Nationen angereisten Athleten im Liechtensteinischen Schaan vor. Bereits seit Wochen sah man lange Starterlisten, geziert mit den Namen verschiedener Weltklassefahrer. Neben dem ohnehin international hohen Ansehen des Racer-Bikes-Cup, war wohl auch die sehr schön angelegte und flüssig zu fahrende Rennstrecke Schaans ein Grund für viele Rennteams in den europäischen Zwergstaat zu reisen.
Közle beflügelt vom Einsatz des neuen „29er“
Punkt 9.35 Uhr fiel am Sonntagmorgen der Startschuss zum Rennen der Amateure/Masters, dem sich 67 Fahrer stellten. Trotz hinterer Startposition hatte sich besonders Johannes Közle einiges zum Auftakt der Schweizer Rennserie vorgenommen. Der 1,95 Meter große Schwabe startet erstmals auf seinem neuen 29er-Mountainbike und spurtete direkt vom Start weg in Richtung Spitze des Feldes. Wie beflügelt arbeitet sich der U23-Fahrer zunächst in Runde eins auf eine Top-15 Position vor und konnte im weiteren Rennverlauf in einer Dreiergruppe um Roger Walder (Scott-Swisspower MTB Racing) und Adrian Sauter (SC Hausach Neumayer Tekfor) bis auf Rang fünf aufschließen. Zwischen den zwei Deutschen und dem amtierenden Junioren-Schweizermeister fiel nach gut einer Stunde und 10 Minuten dann die Entscheidung um die Positionen fünf bis sieben.
Auftakt nach Maß im Racer-Bikes-Cup
Rang Nummer Sieben bedeutete für Johannes Közle ein Auftakt nach Maß in der acht Stationen umfassenden Schweizer Rennserie. „Das viele Wintertraining hat sich endlich ausgezahlt“, so der in Altenkirchen lebende Zivildienstleistende vor Freude strahlend. Ebenfalls zufriedenstellend war der Einstand im Bereich des Herrenfeldes für Daniel Waibel, der frisch aus der Juniorenklasse kommt. Der Schwäbisch Gmünder belegte knapp vor seinem Teamkollegen Simon Staufner den 35. Platz, wobei dieser nach Rückenproblemen zunächst mit Rang 39 auskommen musste.
Kuhn und Waibel bezahlen Lehrgeld
Mit einem Platz weiter hinten im Feld musste sich Mario Waibel begnügen, der am Nachmittag bei der Elite Klasse startete. Erwartungsgemäß hatte es der letztjährige U23-Fahrer im Feld der Profis schwer und landete auf Rang 72 von 85 gestarteten Fahrern. Lehrgeld bezahlen musste auch Joseph Kuhn, im letzten Jahr noch Gesamtsieger des Mitteldeutschlandcups in der Juniorklasse, in diesem Jahr aufgerückt in das Feld der Herren/U23. Beim Auftakt des MDC in Bautzen war bei einem 25 Mann großen Feld für den gebürtigen Sachsen zunächst nicht mehr als Rang 18 drin.
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Racer Bikes Cup Schaan
Verfasst am 29. März 2011
Burg-Wächter bleibt Hauptsponsor
Verfasst am 24. März 2011
Mit „Sicherheit“ gut unterwegs ist das Christliche Mountainbiketeam auch in der Rennsaison 2011: BURG-WÄCHTER wird der schwäbischen Mannschaft als Hauptsponsor weiterhin zur Seite stehen und begleitet das junge Team auch bei ihren diesjährigen Zielen. Die dafür notwendige Energie sollen ab sofort die Sporternährungsprodukte von SQUEEZY liefern. Der Braunschweiger Hersteller ist neben Fahrradkomponentenproduzent MAGURA der zweite neue Partner bei den Schwaben.
Als „in besonderer Weiße sehr wertvoll“ bezeichnet Pressesprecher Mario Waibel die weitere Zusammenarbeit mit Hauptsponsor BURG-WÄCHTER und spielt damit auf das aktive Bekenntnis des nordrheinwestfälischen Unternehmens zu christlichen Werten an. Der weltweit agierende und innovative Hersteller für Sicherheitsprodukte steht dabei fest hinter den Zielen der Mannschaft. Das Traditionsunternehmen mit Hauptsitz in Wetter an der Ruhr ist einer der international führenden Hersteller von elektronischen und mechanischen Schlössern, Zutrittskontrollen, Tür- und Fenstersicherungen, Tresoren, Kassetten und Briefkästen. Auch für Fahrradfahrer bietet BURG-WÄCHTER mit einer Vielzahl von Schlossvariationen Sicherheit für unterwegs.
Gut ausgerüstet in die Saison
Um in puncto Material Schritt halten zu können, setzt das Team bei den Wettkampfgeräten neuerdings auf US-amerikanische Technik, nachdem die Zusammenarbeit mit dem Potsdamer Radhersteller Conway nach drei Jahren einvernehmlich beendet wurde. HAICO stellt die entsprechend leichtgewichtigen Laufräder mit Naben von ACROS zur Verfügung, während die High-Tech Pneus von MAXXIS die Bodenhaftung gewährleisten sollen. Zweifelsohne wichtig ist auch eine optimale Kraftübertragung mittels Fahrradketten von CONNEX. Sind Mensch und Maschine erst einmal so richtig in Fahrt sorgen MAGURAs hydraulischen Scheibenbremsen „Marta“ für die notwendige Verzögerung. Der Uracher Hersteller liefert mit der „Durin Race“ auch die adäquate Federgabel. CASCO rüstet die Athleten mit Helmen und Brillen ebenfalls „Made in Germany“ aus. Bewährte Technik in Sachen hochwertiger Schuhe kommt aus Italien, genauer aus dem Hause NORTHWAVE.
Unterstützung auch aus der Region
Bestens versorgt kann das Team nun also in die bevorstehende Saison starten. „Die neue Partnerschaft mit den Ernährungsexperten von SQUEEZY ist ebenso erfreulich wie die Tatsache, dass uns viele regionale Sponsoren auch weiterhin die Treue halten“, erklärt Race Manager Matthias Zimmerlin. Der Fahrrad- und Sportartikelfachhandel Schmidt in Schwäbisch Gmünd und Riede Optik in Gerstetten sind hierbei als Partner seit der ersten Stunde aktiv. Genauso freut sich die Equipe über das weitere Engagement von Glasbau Nuding in Göppingen und der Kreissparkasse Ostalb.
Kräftemessen mit der Weltelite
Verfasst am 2. März 2011
Zypern war am vergangenen Wochenende Schauplatz des ersten Kräftemessens auf Weltniveau im olympischen Cross Country Mountainbikesport. Der Cyprus Sunshine-Cup bildete den Auftakt der europäischen Saison. Mit dabei waren als Vertreter des Christlichen Mountainbiketeams auch die beiden 22-jährigen Teamfahrer Johannes Közle und Mario Waibel mit Unterstützung von Race Manager Matthias Zimmerlin.
Das dreitägige Afxentia-Etappenrennen bildete am vergangen Wochenende das „Herzstück“ des diesjährigen Cyprus Sunshine-Cups. Die Veranstaltung inmitten des Macheras-Gebirges im griechischen Teil Zyperns wurde in diesem Jahr als weltweit erstes Mountainbike Etappenrennen mit dem HC-Status ausgezeichnet und lockte entsprechend namhafte Fahrer auf die Mittelmeerinsel. Weltklasse Athleten wie der amtierende Vizeweltmeister und Vorjahressieger Jaroslav Kulhavy aus Tschechien oder Schwedens Aushängeschild Emil Lindgren kündigten bereits Monate im Voraus ihren Start an.
Messen mit den Profis, lernen von den Profis
Während die Weltelite vor allem durch wertvolle UCI Weltranglistenpunkte und das verhältnismäßig hohe Preisgeld angelockt wurden, lautete die Devise für die beiden Fahrer des Teams Cmtb Erfahrung sammeln und von den Profis lernen. Zum Auftakt stand der Prolog, ein Einzelzeitfahren auf der XC-Strecke an. 94 Starter aus 29 Nationen kämpften auf dem erstklassig präparierten Kurs um die entscheidenden Sekunden. Mit ihrer persönlichen Leistung nicht unzufrieden sortierten sich Közle und Waibel dennoch erwartungsgemäß im hinteren Drittel auf den Rängen 78 und 87 ein.
Teamfahrer zufrieden mit ihrer Entwicklung
Am Ende eines kräftezehrenden Point-to-Point Rennens über die Distanz von 40 Kilometern auf herausforderndem Terrain konnten sich die beiden Schwaben nach Tag zwei etwas weiter nach vorne auf die Positionen 76 und 80 schieben. Zum Abschluss stand am Sonntagnachmittag die Königsdisziplin, das olympischen Cross Country Rennen auf dem Programm. Während sich der Tscheche Kulhavy (Specialized Factory Team) den Tagessieg und der Österreicher Karl Markt (Team Felt Ötzal X-Bionic) den Gesamtsieg sicherte, lieferten sich auch die Fahrer auf allen anderen Positionen harte Positionskämpfe. Johannes Közle fühlte sich noch einmal in sehr guter Verfassung und fuhr bis auf Position 65 nach vorne. Mario Waibel war über Rang 75 ebenfalls zufrieden.
„Die internationale Messlatte gespürt“
„Wir sind zufrieden mit unserer Leistung und dankbar über den guten Verlauf des Etappenrennens. Es war ein tolles Gefühl, sich auf diesen harten Kursen mit der internationalen Elite messen zu können und von den Profis zu lernen. Das gibt uns jungen Fahrern Motivation und zeigt uns wo die Messlatte liegt“, fasste Mario Waibel die Wettkämpfe zusammen. Der Studierende fand sich im Gesamtklassement auf Position 74 wieder, sein Teamkollege Johannes Közle wurde 66.
Kommentar von Timm, 31. März 2011:
Glückwunsch Johannes!
Mir gefällt euer neues Headerbild!
Kommentar von Johannes, 8. April 2011:
Hey Timm,
danke für die Glückwünsche!
Grüße Johannes