Rennen für Staufner und Waibel
Verfasst am 29. Juli 2010
Daniel Waibel hat beim LBS-Cup in Untermünkheim den vierten Platz bei den Junioren belegt. In Urach beim Schwarzwälder Tälercup landete U23-Fahrer Simon Staufner auf dem 19. Rang.
Eine Woche nach der Deutschen Meisterschaft im Niedersächsischen Bad Salzdetfurth waren zwei Fahrer für das Christliche Mountainbiketeam im Renneinsatz. Daniel Waibel startete erstmals in dieser Saison beim LBS-Mountainbike-Cup im hohenlohischen Untermünkheim. Bei einem kleinen Feld von acht Startern legte er in gewohnter Manier einen fulminanten Start hin, sodass er zunächst die Führung übernahm. Doch bereits Ende der ersten Runde musste er das eindeutig stärkere MHW-Cube-Trio um Max Weber, Louis Wolf und Jan-Eric Müller ziehen lassen. Nach zwischenzeitlichen Krämpfen in der Wade war der Degenfelder froh, seine Platzierung noch gehalten zu haben, während die MHW-Cube-Fahrer auf heimischem Terrain einen Dreifacherfolg zu verbuchen hatten.
Staufner enttäuscht über Rang 19
Bei guten äußeren Bedingungen verpasste es Simon Staufner im Badischen Urach seine ordentliche Form unter Beweis zu stellen. Auf Grund des Weltcups im schweizerischen Champery war der sechste Lauf zum Schwarzwälder Tälercup nicht so stark besetz wie in den vorigen Rennen. Vom Start weg konnte sich der Karlsbader nicht in Szene setzen und musste die kurze Einführungsrunde auf einem hinteren Platz fahren. „Am Berg habe ich dann versucht meine Stärken auszuspielen und bin auch bis auf Platz 15 nach vorne gefahren“, so Staufner im Ziel. Dass dies letztlich nicht reichen sollte war spätestens nach der fünften von neun Runden klar. Nach einem Kettenklemmer musste der 19-jährige zwei Konkurrenten ziehen lassen. Bei dem Versuch wieder heran zu fahren machten sich allerdings starke Rückenprobleme bemerkbar, sodass sich Staufner letztlich mit einer Runde Rückstand mit dem 19. Platz begnügen musste.
Blick auf kommende Wettkämpfe
„Heute war einfach nicht mein Tag. Doch noch ist nicht aller Tage Abend“, so der abschließende Kommentar des etwas gefrusteten Athleten. Simon Staufner und die anderen Teamfahrer blicken nun nach einer kurzen Rennpause auf die bevorstehenden Wettkämpfe und einen hoffentlich „goldenen Herbst“. Am kommenden Wochenende startet zunächst in Wölmersen die Jugend-Sport-Arena. Bei diesem einwöchigen Camp werden neben Simon Staufner auch Sebastian Feige und Joseph Kuhn als Trainer für 14 bis 17-jährige Sportler aktiv sein.
Deutsche Meisterschaft
Verfasst am
Bei den Deutschen Meisterschaften im Niedersächsischen Bad Salzdetfurth gelang keinem Fahrer des Christlichen Mountainbiketeams eine Sensation. Dennoch zeigte Daniel Waibel mit einem 24. Platz bei den Junioren eine gute Leistung. In der Klasse der U23 konnten die Fahrer die hohen Erwartungen nicht erfüllen.
Ein wahres Spektakel schien die Veranstaltung in Bad Salzdetfurth, nahe der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover zu werden. Der bisherige Austragungsort des Bundesligafinales lockte in diesem Jahr wieder viele tausend Zuschauer um die Athleten im Kampf um nationales Edelmetall zu begutachten.
Waibel mit Druck – Kuhn mit Steigerung
Die beiden Junioren Joseph Kuhn und Daniel Waibel starteten bereits um 9 Uhr auf den 4,6 Kilometer langen Rundkurs. Die Reihen waren gespickt mit allem, was der deutsche Nachwuchsbereich zu bieten hat. Mit Startplätzen in den hinteren Reihen taten sich beide Teamfahrer schwer im Laufe des Rennens nach vorne zu kommen. Dennoch gelang es Daniel Waibel sich bis auf den 24. Platz nach vorne zu schieben. „Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Rennen sehr zufrieden. Auf Grund einer schlechten Startposition und einer sehr schnellen Startrunde brauchte ich etwas Zeit meinen Tritt zu finden aber nach und nach konnte ich Plätze gut machen. Natürlich hätte ich mir in meinem letzten Jahr in der U19 Klasse ein Ergebnis unter den ersten 15 gewünscht aber letztlich bin ich glücklich über meine Platzierung und freue mich auf die noch verbleibenden Rennen.“, so der 18-jährige. Sein Altersgenosse Joseph Kuhn war in den ersten Runden unweit von Waibel entfernt, konnte dessen Tempo aber nicht halten und wurde am Ende mit einem Rückstand von gut 12 Minuten auf Sieger Julian Schelb (Lexware-Racing-Team) noch 39.
U23 Erfolgslos
Keinen Erfolg hatten hingegen die Fahrer der U23 Klasse. Nachdem Johannes Közle nach einem Defekt in der zweiten Runde ausschied lag es an Mario Waibel und Simon Staufner das Ruder in die Hand zu nehmen. „Nachdem auch ich einen Defekt in der fünften Runde hatte waren alle Hoffnungen doch noch angemessen nach vorne zu fahren dahin – sehr schade, denn die Leistung hat gestimmt“, so Simon Staufner. Der Karlsbader wurde auf Position 50 gewertet, direkt vor seinem Teamkollege Mario Waibel. Es siegte in einem spannenden Finish Felix Euteneuer vom Team Rothaus-Cube vor Markus Schulte-Lünzum (MIG-Team).
Junioren des Teams Cmtb vorne
Verfasst am 13. Juli 2010
Vordere Plätze für die Junioren des Christlichen Mountainbiketeams: Joseph Kuhn belegte beim Mitteldeutschlandcup in Haselbach an der Rhön den dritten Platz und Daniel Waibel landete in Freiburg beim Schwarzwälder Tälercup auf Rang vier.
Deutschlandweit haben Sportler in diesen Tagen vor allem einen Gegner, die Hitze. Egal ob im Breisgau oder an der Rhön, die Fahrer des Teams Cmtb vergossen literweise Schweiß bei Temperaturen von bis zu 38 °C im Schatten. In Haselbach, nahe Bischofsheim an der Rhön stand der vierte Lauf des Mitteldeutschlandcups auf dem Programm. Mit dabei neben „Cup-Stammfahrer“ Joseph Kuhn auch die beiden U23-Teamfahrer Johannes Közle und Mario Waibel. Zehn Runden waren auf dem drei Kilometer langen Kurs zu bewältigen.
Joseph Kuhn fährt aufs Podest
Bei den heißen Temperaturen fiel es zu Beginn vor allem Leistungsträger Johannes Közle schwer ins 18 Mann starke Elite-Rennen zu finden. Die Junioren starteten gleichzeitig mit den Herren und so waren in den ersten Runden teilweise alle drei Teamfahrer im Mittelfeld beisammen. In Runde vier platzte der Knoten bei Közle und der Gerstetter konnte leistungstechnisch aufdrehen. Nach einem schnell behobenen Reifendefekt landete der 21-jährige am Ende auf Rang neun, erfreulich vor allem die nach oben zeigende Leistungskurve. Bei seinem ersten Cross Country-Rennen nach überstandener Schlüsselbeinfraktur war Mario Waibel mit Platz 12 zufrieden. Der Sieg ging am Ende an Christopher Maletz, der einen knappen Vorsprung vor Firebike-Fahrer Marco Schätzing behauptete. Bei den Junioren ging der Sieg an Martin Giese, dem Deutschen Schülermeister von 2006. Joseph Kuhn konnte sich erneut über einen Podestplatz und die Gesamtführung im Cup freuen.
Daniel Waibel auf Rang vier
Junior Daniel Waibel startete in Freiburg im Breisgau beim Schwarzwälder Tälercup auf einer höhenmeterreichen und nicht zuletzt temperaturbedingt vor allem konditionell schweren Strecke. „Entgegen den letzten Wettkämpfen war ich am Start nicht vorne mit dabei. Die Schwarzwälder Jungs machten gleich ordentlich Tempo aber ich fand für mich persönlich einen guten Rhythmus. Viele Fahrer mussten bei diesem kräftezehrenden Rennen vorzeitig aussteigen. Platz vier war heute einen gutes Resultat“, so der 18-jährige. Die im Vergleich zum Alb-Gold Juniors-Cup längere Renndauer von 1:22,55 Stunde war für den Schwaben ideal hinsichtlich der bevorstehenden Deutschen Meisterschaft in Niedersachsen. In Bad Salzdetfurth werden kommendes Wochenende auch Joseph Kuhn, Johannes Közle, Simon Staufner und Mario Waibel am Start stehen. Eine krankheisbedingte Zwangspause muss Sebastian Feige einlegen, der sich jedoch bereits wieder im Aufbautraining befindet.
Team Cmtb zweitstärkste Mannschaft
Verfasst am 9. Juli 2010
Team Cmtb zweitstärkste Mannschaft beim Ruhrbike-Marathon
Das Christliche Mountainbiketeam trat am vergangenen Samstag beim Ruhrbike-Marathon in Wetter mit allen sieben Fahrern an und belegte nach einer guten Gesamtleistung den zweiten Rang in der Mannschaftswertung. Als Einzelerfolg konnte Daniel Waibel den zweiten Platz in der Juniorenwertung verbuchen.
Ohne herausragenden Einzelerfolg in der Gesamtwertung und dennoch mit einer insgesamt guten Teamleistung präsentierte sich das Team Cmtb beim Ruhrbike-Marathon. Der konditionell und technisch anspruchsvolle Marathon über 50 Kilometer war für die junge Mannschaft seit der Bundesliga-Absage Wetters im Frühjahr von vorne herein aufgrund der Standortnähe zum „Headquarter“ des Hauptsponsors Burg-Wächter als wichtiger Wettkampf eingeplant.
Alle sieben Teamfahrer am Rennstart
In Vollbesetzung stand das Nachwuchsteam also auf Wetters Hausberg, dem Harkortberg am Start neben fast 800 anderen Starterinnen und Startern. Nachdem die Neutralisationsphase aufgehoben wurde, setzte sich sofort der U23-Bundesligasieger von Albstadt, Marcel Fleschhut (Lexware-Racing), an die Spitze des Feldes und fuhr in Folge ein einsames und umso mehr beeindruckendes Rennen. Die Teamfahrer hielten sich in den Top-30 und Top-20 Rängen in Verfolgergruppen auf. Zunächst war Simon Staufner schnellster Teamfahrer bevor die Konstellation durch verschiedenste Zwischenfälle durcheinander gewirbelt wurde.
Hitzeschlacht mit Zwischenfällen
Temperaturen von bis zu 37 °C in der sengenden Mittagssonne und das permanente Auf und Ab in den Wäldern, Feldern und Städten des Ruhrpotts machten allen Fahrern zu schaffen. Hinzu kamen für die Teamfahrer durchschlagsbedingte Reifendefekte von Joseph Kuhn und Mario Waibel, die nach beheben der Malheure mehr oder minder viel Zeit verloren. Besonders ärgerlich auch, dass Daniel Waibel und Johannes Közle aufgrund einer nicht idealen Streckenbeschilderung kurzzeitig auf Abwege gerieten und ebenfalls Zeit liegen ließen. Zu heftig war die Hitze und Belastung für Sebastian Feige, der noch nicht vollständig von Krankheit genesen an der ersten Verpflegungszone aussteigen musste.
Teamwertungserfolg dank Gesamtleistung
Am Ende waren Kevin Waibel und Johannes Közle die schnellsten Teamfahrer auf den Plätzen 17 und 19, danach folgte Daniel Waibel der mit Gesamtrang 21 aufs Juniorenpodest fuhr. Simon Staufner musste nach einem starken Start nach halber Distanz zurückstecken und zudem einen Sturz verkraften. Rang 34 am Ende für ihn. Dahinter trafen defektgebeutelt Mario Waibel und Joseph Kuhn auf den Plätzen 41 und 124 ein. Die jeweils drei schnellsten Fahrer einer Mannschaft stellten die Teamwertung.
Fahrer und Personal gesucht
Verfasst am
Mit Mut und Offenheit fasst das Christliche Mountainbiketeam bereits jetzt die kommende Rennsaison ins Auge. Das junge Team lässt bewusst Spielraum für Veränderung und sucht für 2011 ab sofort Fahrer/Fahrerinnen sowie Personal für verschiedenste Aufgabenbereiche.
Das Christliche Mountainbiketeam steht am Scheideweg: Seit Gründung des Teams Cmtb im Jahr 2006 lautet das sportliche Ziel der schwäbischen Equipe Start im Weltcup. Für die Saison 2011 visiert die Mannschaft nun die UCI-Trade-Team Lizenz an und möchte mit einem erlesenen Fahrerkreis die sieben Weltcuprennen bestreiten. Mit der momentanen Besetzung allein wird dies jedoch nicht realisierbar sein.
Raum für Veränderung
Für dieses ambitionierte Ziel sucht das Nachwuchsteam aus diesem Grund ab sofort schlagkräftige Verstärkung. Sportlich soll ein leistungsstarkes und solides Team aufgebaut werden, in dem der Fokus auf dem olympischen Cross Country liegt. Zum einen soll die Mannschaft um ein bis zwei erfolgreiche Athletinnen oder Athleten im Altersspektrum zwischen 18 und 28 Jahren erweitert werden um zum anderen ist auch Personal für „abseits der Rennstrecke“ gesucht. In Punkto Fahrerinnen/Fahrer ist man aber ebenso offen für jüngere Bewerber/innen mit entsprechendem Potential.
Mit frischer Kraft nach vorne
Speziell aber im Bereich der Teamleitung und administrativer Aufgaben wie beispielsweise der Finanzverwaltung sowie in Gebieten der Fahrerbetreuung sucht das Nachwuchsteam motivierte Verstärkung. „Wir benötigen im organisatorischen Bereich dringend Verstärkung. Zwar möchten wir nach wie vor an unserem Konzept festhalten und auch die Rennfahrer in die Aufgabenbereiche mit einbinden, jedoch benötigt ein Rennstall wie der unsere Mitarbeiter, die das Projekt mit Herzblut tatkräftig unterstützen. Wir können in diesem Punkt aber auf Gott vertrauen, der das Team bisher immer gut geführt hat, egal ob es um die Herausforderungen bei der Gründung des Projekts oder um die Suche eines dringend benötigten Hauptsponsors ging. Er wird die entsprechenden Menschen ansprechen“, so Pressesprecher Mario Waibel. Das Team Cmtb steht dabei für eine ganzheitliche Förderung der Teammitglieder nicht nur im sportlichen Bereich sondern auch im Gebiet des christlichen Glaubens und der Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen.
Interessierte sind aufgefordert eine Bewerbung mit Motivationsschreiben in elektronischer Form bis zum 20. Juli an info@team-cmtb.de zu senden!
Es läuft nicht rund
Verfasst am
Podestplatz von Waibel, trotzdem: Es läuft nicht rund
Beim fünften Lauf zum Alb‐Gold Juniors‐Cup in Reudern hat Daniel Waibel vom Christlichen Mountainbiketeam seinen insgesamt dritten Podestplatz eingefahren. Die enttäuschenden Resultate der U23‐Fahrer beim Schwarzwälder Tälercup zeigen jedoch die momentan schwierige Gesamtlage des Teams.
Freude bei Junior Daniel Waibel nach seinem dritten Platz in Reudern: „Das war ein wirklich gutes Rennen. Am Berg hatte ich Druck auf dem Pedal und zusammen mit Micha Mayer vom RV Gomaringen konnte ich insgesamt richtig Tempo machen und am Ende den Kampf um Platz drei für mich entscheiden“, so der 18-jährige. Marco Tippmann vom MTB-Team Teck hatte sich nach fünf Runden ungefährdet den Sieg vor Severin Lehmann (Team-Bergamont) gesichert. Zur „Sommerpause“ im Juniors-Cup konnte Waibel damit seinen Rückstand auf den Cupführenden Mayer aus Gomaringen auf nunmehr gerade mal zwei Punkte verringern. Die Entscheidung wird in den letzten beiden Wettkämpfen in Gomaringen und Hengen auf der schwäbischen Alb im Herbst fallen.
Enttäuschung in Neustadt
Enttäuschung dagegen für die Teamfahrer Johannes Közle und Kevin Waibel in Neustadt. Beim vierten Lauf zum Tälercup verfehlten die beiden U23-Fahrer in einem knapp 30 Starter großen Feld jegliches Ziel und landeten auf den Plätzen 20 und 24. Am Startberg konnte Közle das Feld zunächst noch anführen, doch dann fiel der Baden-Württembergische Meister rapide ab. „Ich bin völlig ratlos und enttäuscht über das Ergebnis. Die letzten drei Wettkämpfe liefen bei mir grottenschlecht und ich weiß nicht, warum ich meine Leistung nicht umsetzen kann“, damit spricht der Gerstetter auch die momentane Teamsituation mit vielen Ausfällen und Verletzungen an, in der es für einen Leistungsträger schwer ist, Motivation zu schöpfen.
Schwierige Teamsituation
Dem Nachwuchsteam fehlen derzeit leistungsstarke Fahrer und gleichzeitig Mitarbeiter für die Bewältigung spezifischer Aufgabenbereiche im Rennstall. Es läuft nicht rund und das wirkt sich zweifelsohne negativ auf die Leistung der Fahrer aus. Als Reaktion auf diese seit längerem vorherrschende Situation wird die schwäbische Mannschaft in Kürze eine Personal- und Fahrerausschreibung veröffentlichen.